Solarthermie Anlagen wandeln Sonnenenergie in nutzbare Wärme um. Diese Energie erwärmt das häusliche Nutzwasser oder man führt sie – in Form einer Solarheizung – zusätzlich der Heizungsanlage zu. Solarthermie Anlagen arbeiten mit Kollektoren, die im Idealfall auf ein südlich ausgerichtetes Dach mit einer Neigung von 30 bis 50 Grad montiert werden. Flachkollektor und Vakuumröhrenkollektor sind die Systeme mit der größten Verbreitung. Flachkollektoren sind preiswerter und haben einen geringeren Wirkungsgrad. Röhrenkollektoren sind teurer, haben aber einen höheren Wirkungsgrad.

Solarthermie Anlagen zur Warmwasserbereitung sind preiswerter und benötigen eine geringere Kollektorfläche als eine Solarheizung. Allerdings sind auch die Einsparungen geringer. Eine durchschnittliche Anlage benötigt zwischen 4 bis 8 Quadratmeter Kollektorfläche. Sie spart über das Jahr gerechnet bis zu sechzig Prozent der Kosten für Warmwasserbereitung ein.

Solarthermie zur gleichzeitigen Heizungsunterstützung benötigt eine größere Kollektorfläche und eine solche Solarheizung ist teurer als Solarthermie Anlagen zur Warmwasserbereitung – stellt aber auch mehr Solarenergie bereit. Eine Solarheizung hat meist eine Kollektofläche zwischen 8-12 Quadratmetern.

Grundsätzlich ist eine Solarheizung immer ein Unterstützungssystem. Solarthermie Anlagen stellen nicht genug Wärme bereit, um ein Haus allein beheizen zu können! Gerade bei der Solarthermie ist durch die Vielzahl an Auslegungsbedingungen eine passgenaue Analyse durch einen erfahrenen Fachbetrieb unbedingt zu empfehlen.